Freitag, 27. Januar 2012

Eine Generationsgeschichte

Diesen Text habe ich bei einem Freund auf Facebook entdeckt. Auch wenn ich nach 78 geboren wurde, passt der Text zu 80% auf meine Kindheit und ist irgendwie ganz schön erschreckend, wie einfach die Welt doch sein könnte.

Eine Generationengeschichte.

Wenn du nach 1978 geboren wurdest ...(dann ist das neu für Dich)

Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.

Wir aßen Kekse, Brot mit Butter dick, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus der Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitiger Eltern. Keiner brachte uns und keiner holt uns ... Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter, und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So was!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen. Und du gehörst auch dazu.

Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 26. Januar 2012

Bombige Musik - KW 04

Es gibt viele Blogs, die Musik posten, warum ich nicht aus. Ich finde täglich neue Sachen und die will ich an euch bringen. Wen's interessiert, der macht die Ohren auf. Diese Woche eher ruhiges Zeug, bevor ich mit Shredder-Step komme :P

SBTRKT - dieser Künstler fängt mich mit fast allem



Das ist so ein Track, den man sich früh morgens nach dem Club vorstellen kann, wenn man gerade nach Hause geht ... oder auch nicht.


Youth Lagoon - July from Tyler T Williams on Vimeo.

Afie Jurvanen, der mit bluesigem, nordamerikanischen Gitarren-Holzfäller-Bart-Folk mit dem Moniker BAHAMAS verzückt. Das neue und zweite Album heißt "Barchords" und aufgenommen wird hier "Lost In The Light"



"Himmel, dieser Name! Das ist ja nicht mal ein englisches Wort. Lovefoxx von CSS meinte zu uns, er klänge wie Kleiderbügel auf portugiesisch. Wir hatten ihn uns einfach ausgedacht. Und feuern aber gern die Legende an, dass wir im Taxi [Cab] über das It-Girl Edie Sedgewick sprachen und es uns wie ein Blitz traf. Cab... Edie... Kabeedies! Aber jeder soll sich frei fühlen, in dem Namen zu sehen, was er will." - Kabeedies - 24.02.2012

The Kabeedies, 'Eyes' from Spindle Films on Vimeo.

Montag, 23. Januar 2012

Neuer Versuch 2.0 ... wir beginnen mit einem Ende!


2012 beginnt - wie unerwartet - mit Traurigkeit, Empörung und dem Wiederaufleben dieses Blogs, sofern ich nicht wieder zu faul werde.
Das Lied bedarf keiner Beschreibung, das Hotel van Cleef schafft es immer wieder den OST meines Lebens zu verfassen.

Ich versuche erneut dieses Ding hier wieder zum Laufen zu bringen. Gründe gibt es viele.
Und doch ist es nur um mich mitzuteilen, im Bewusstsein und der Arroganz euch interessiert, was ich schreibe.

Dinge kommen, Dinge gehen, das hier gehört zu ersterem.

Auf gutes Gelingen!




Donnerstag, 7. Oktober 2010

ReKakka - Ab heute wird zurück gebloggt ....

Ich hab die Laube hier mal so gut begonnen und dann einfach stehen gelassen.
Das soll sich nun ändern ... Ab heute versuche ich das ganze mal wieder aufleben zu lassen.
Beginnen werden wir mit der mageren Ausbeute von 2 Einwegkameras. Drecks-Teile! Denkste, das könnt n guter Ersatz für Zwischendurch sein. Pffff... 2x27=54 potentielle Fotos - entwickelte Fotos: 20!!!

Hier die besten: ... und für andere Ideen für Einwegkamera-Derivate bin ich sehr dankbar!

Licht & Liebe # 5:00pm

5pm - Licht & Liebe

Dimensionen des Backens

Dimensionen des Backens

PS Makros

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