
Zum Glück hat Frank immer Bock auf Reggae, und somit wurde der Gebursttag ins YAAM verlagert. Yaam geh ich sehr gerne, denn dieser Laden hat mehr Kultur und Geschichte als die meisten anderen Clubs. Es ist der älteste Reggae-Club Berlins. Es ist eine Art Hofgelände mit Strand und Anschluss zur Spree. Im Sommer ist das Yaam schon tagsüber zum Relaxen perfekt geeignet, Sandstrand, Basketballturniere und Badminton, meistens unterlegt von Live-Reggae lokaler Helden. Und abends wird immer ordentlich gefeiert. Ich war schon öfters im Yaam und habs immer gemocht für das tolerante und äußerst durchwachsene Publikum, da würde sich nie wer anmachen.
Jedenfalls war gestern David Rodigan da, ein sehr bekannter DJ aus London. Ich hatte schonma was von dem gehört, aber hatte noch ncihts genaues im Sinn. Wie jede Party is der Anfang mit Menschen sperrlich bespickt, änderte sich aber schnell. Er spielte eigentlich nur Roots Reggae, was nicht schlimm ist, aber wirklich auf Dauer dann ncih mehr so tanzbar is ... nich so an dem Abend. Es wurde voller und voller, auch im obetren Teil des Raumes, denn jeder kifft dort^^ Also wenn eure Eltern nicht wissen sollen, wo ihr wart, nehmt euch Wechselsachen mit^^
Ab halb 2 oder so spielte der Kerl asschließlich Reggae und Ska, der älter als 1960 war ... und von dort an blühte dieser Mann auf, es hat so Spaß gemacht den verrückten alten Rodigan beim Tanzen zu beobachten ... und diese Musik war so unfassbar gut, "The Isralites" ma kurz eingeworfen bringt auf keiner Party den Knallereffekt, aber in seinem Programm der Oldskool-Tracks hat er die Menge so zum Abgehen gebracht ...
Ich habe gestern Abend schon gesagt, dass es definitiv die beste Reggae-Party war, die ich je besucht habe. Klar, es geht nichts über Barney Millah, aber er is ja auch kein Roots-DJ. Und bei so einem familiären Club fällt einem das auch nicht schwer, sich darauf einzulassen ... immer wenn ich von draußen wieder nach drinne kam, kam ich mit einem Riesengrinsen rein, denn diese Leute sind einfach super ... vl sollte ich öfters in musik-spezifischere clubs gehen, um mit den Leuten der Musik den Tanz und die Freude entgegenzubringen wie sie es verdient hat ... just do it for the love of music
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